Montag 18. Juli 2016

Halbzeit in Marburg: Richtfest für weitere 37 Wohnungen

Über ein weiteres Etappenziel beim Großprojekt "300 Sozialwohnungen für Marburg" freuten sich (v.l.) Christian Wedler, Geschäftsstellenleiter der GWH in Kassel, GWH-Geschäftsführer Stefan Bürger, GWH Bauprojekte-Geschäftsführer Harald Urban, Ortsbeirats-Vize Annelie Vollgraf, Bürgermeister Dr. Franz Kahle und Reinhold Kulle, Leiter des Stadtplanungsamtes.

Über ein weiteres Etappenziel beim Großprojekt "300 Sozialwohnungen für Marburg" freuten sich (v.l.) Christian Wedler, Geschäftsstellenleiter der GWH in Kassel, GWH-Geschäftsführer Stefan Bürger, GWH Bauprojekte-Geschäftsführer Harald Urban, Ortsbeirats-Vize Annelie Vollgraf, Bürgermeister Dr. Franz Kahle und Reinhold Kulle, Leiter des Stadtplanungsamtes.

Marburgs Bürgermeister Dr. Franz Kahle.

Marburgs Bürgermeister Dr. Franz Kahle.

Architekt Hans-Uwe Schultze (2.v.l.) erläutert Besuchern die Vorzüge der Neubau-Architektur.

Architekt Hans-Uwe Schultze (2.v.l.) erläutert Besuchern die Vorzüge der Neubau-Architektur.

In großen Schritten geht es beim Großprojekt "300" in Marburg weiter voran: Mitte Juli feierten Stadtvertreter, GWH, GWH Bauprojekte sowie beteiligte Planer und Bauunternehmer am unteren Richtsberg die Rohbau-Fertigstellung für 37 neue Wohnungen.

Das Projekt an der Friedrich-Ebert-Straße ist Teil des zweiten von insgesamt drei Bauabschnitten, die  eine umfassende Erweiterung des verfügbaren Wohnraums in der Universitätsstadt bedeuten. Die Baubetreuung hat die GWH Bauprojekte übernommen. Insgesamt sollen in Marburg auf diese Weise 300 neue öffentlich geförderte Wohnungen entstehen.

Bürgermeister Dr. Franz Kahle, in Marburg unter anderem verantwortlich für den Fachbereich Planen-Bauen-Umwelt, sprach angesichts der prägnanten Architektur des Neubaus von einer "städtebaulichen Marke im sozialen Wohnungsbau" und einer im wahrsten Sinne des Wortes "herausragenden Architektur". In der Tat dürfte der siebengeschossige Turm mit seinem langgestreckten Anbau schon bald zu einer Art Markenzeichen für den Stadtteil werden.

Nach den Plänen der Architekten Schultze und Schulze entstehen im Eingangsbereich zur Siedlung für rund 6,2 Millionen Euro 36 Mietwohnungen mit zwei bis vier Zimmern und Größen zwischen 46 und 85 Quadratmetern. Daneben befindet sich im Erdgeschoss eine 150 Quadratmeter große Sechszimmerwohnung, die für eine Behinderten-WG genutzt werden soll. Alle Wohnungen verfügen über Balkon oder Terrasse sowie einen Tiefgaragenstellplatz.

Stefan Bürger, Geschäftsführer der GWH, lobte einmal mehr die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadt Marburg und zeigte sich erfreut darüber, dass auch die anwesenden Ortsbeiratsmitglieder ihre anfängliche Skepsis zum Neubau nach eigenen Angaben inzwischen in großen Teilen abgelegt hätten.

Nachdem der Richtkranz gen Himmel geschwebt war und der Zimmermeister den traditionellen Richtspruch samt Glaszerschellen absolviert hatte, bat Architekt Hans-Uwe Schultze zum kleinen Rundgang durch den Rohbau. Die Besucher nutzten die Gelegenheit und ließen sich etwa die Lichtschächte im Laubengang zeigen, die dank ausgeklügelter Architektur die Privatsphäre der künftigen Bewohner schützen.