Mittwoch 23. Juni 2021

Zwei neue Nachbarschaftsquartiere für Kassel

Auf dem ehemaligen Jordan-Areal in Kassel baut die GWH Bauprojekte neue Wohnungen.

Mit seinem Umzug ins Gewerbegebiet Niederzwehren hat das Unternehmen Jordan am bisherigen Standort in Süsterfeld-Helleböhn Platz gemacht für moderne Wohnbebauung in guter infrastruktureller Lage. Die neue Grundstückseigentümerin GWH beabsichtigt, auf zwei Baufeldern insgesamt rund 290 Wohneinheiten zu errichten und damit zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes beizutragen.

An den Planungen für die künftige Nutzung der rund 25.000 m2 großen Gewerbebrache waren neben mehreren Planungsbüros auch Vertreter des Ortsbeirats und der Stadtplanung beteiligt. Die ursprünglich geplante „Zukunftswerkstatt“, in der Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen einbringen sollten, musste pandemiebedingt gestrichen werden. Stattdessen stellen GWH Bauprojekte - als Baudienstleister für die GWH - und ihre Partner den Projektfortschritt regelmäßig in den öffentlichen Sitzungen des Ortsbeirats vor.

Geplant sind 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen im geförderten und frei finanzierten Geschosswohnungsbau, seniorengerechte Mietwohnungen sowie Reihenhäuser. Das erarbeitete städtebauliche Konzept sieht zwei eigenständige Wohnquartiere mit jeweils eigener Architektursprache vor, auch eine Kita und Flächen für kleinere Gewerbeeinheiten sind auf den Plänen zu finden. Der Großteil der Neubauten wird drei bis vier Geschosse zählen, nur an der Eugen-Richter-Straße sowie am Quartiersplatz sollen fünfgeschossige Gebäude Akzente setzen. Die Verlängerung des Grünzuges sowie sogenannte Pocket-Parks, d.h. kleine, gärtnerisch gestaltete Freiräume innerhalb des Quartiers, bilden die Charakteristik des Bauvorhabens.

Um auch ökologische Aspekte zu berücksichtigen, wurden in einem Fachdialog mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. nachhaltige Maßnahmen für das Neubaugebiet definiert. So werden u.a. Car-Sharing-Stellplätze, eine E-Ladestation und überdachte Fahrradabstellplätze das Mobilitätsangebot im Quartier ergänzen. Tatsächlich ist jedoch schon das Bauvorhaben an sich nachhaltig: Statt für neuen Wohnraum bislang unbebaute Flächen zu versiegeln, reaktiviert die GWH Bauprojekte mit dem Jordan-Areal bereits vorhandene Industrieflächen und leistet damit erneut einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie.

Video Jordanareal GWH Bauprojekte

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