Mit dem Konzept Hessenhaus wollen GWH und Grabowski Spork
Neubauten für 4.000 Euro/qm realisieren.
Das Unternehmen GWH hat zusammen mit Grabowski Spork Architektur am Stand von Frankfurt Rhein- Main (C1. 231) ein Konzept für schnelle und einfache Neubauten vorgestellt. Vor fast 24 Monaten habe man sich mit Grabowski Spork Architekten zusammengesetzt, erklärt Christian Wedler, Geschäftsführer, GWH Bauprojekte. Herausgekommen ist das 100% förderfähige Hessenhaus – für 3.950 Euro/qm Wohnfläche.
Das Hessenhaus sei durch wiederholende Konstruktionen und immer gleiche Spielregeln gekennzeichnet, erklärt Jan Spork, Geschäftsführer von Grabowski Spork. Dazu werden die Bauteile auf das Wesentliche reduziert, Wohnfläche, Fenstergröße und Raumhöhe werden verringert. Die Fassadenbegrünung soll am Balkon angebracht werden. Es gebe nicht den einen Hebel, der 1.000 Euro/qm spart, ist Spork überzeugt, „sondern wir wollen konsequent an allen Schräubchen drehen“.
Die Energieeffizienz soll dem Standard KfW 55 entsprechen. Das Standard-Hessenhaus hat elf Wohneinheiten mit 750 qm Wohnfläche, Spork stellt das Konzept aber auch für größere Bedarfe in Aussicht. „Mit 12 x 21 m passt es auf jedes Baufenster“, erklärt Wedler. Neben Ergänzungsbebauungen im eigenen Bestand will die GWH mit dem Konzept als Bauträger fungieren. Zielgruppen sind beispielsweise Gesellschaften, Genossenschaften und Kommunen. Für Hessen und Thüringen erfülle es bereits die Förderrichtlinien. Die GWH will das Konzept bundesweit ausrollen. Anfang 2026 will die GWH mit dem Bau des ersten Hessenhauses auf eigener Fläche in Hanau starten.
Quellenverweis:
Immobilien Zeitung - Expo Real Messezeitung vom 07.10.2025
IZ Immobilien Zeitung Verlagsgesellschaft mbH



