Freitag 5. Juli 2019

Unterricht auf der Baustelle

Mit dem Außenaufzug ging es für die Gruppe nach oben.

Mit dem Außenaufzug ging es für die Gruppe nach oben.

Tolle Aussichten für die künftigen Bewohner.

Tolle Aussichten für die künftigen Bewohner.

Projektleiter Manfred Martin erklärt die kommenden Bauschritte.

Projektleiter Manfred Martin erklärt die kommenden Bauschritte.

Stück für Stück wandelt sich der einstige Bürokomplex in einen Wohnturm.

Stück für Stück wandelt sich der einstige Bürokomplex in einen Wohnturm.

Farbenlehre mal anders: Grün und blau stehen für unterschiedliche Eigenschaften der Platten.

Farbenlehre mal anders: Grün und blau stehen für unterschiedliche Eigenschaften der Platten.

Eine Exkursion ins Baugewerbe erlebten Schüler der Stadtteilschule Arheilgen Ende Juni mit der GWH Bauprojekte im Lyoner Quartier. Im Zuge ihrer Projektwoche zum Thema Stadtentwicklung waren sie mit Lehrer Ansgar Heide auf Baustellen in und um Frankfurt unterwegs und erfuhren, wie mittels Um- oder Neubau zusätzlicher Wohnraum entsteht.

Projektleiter Manfred Martin von der GWH Bauprojekte empfing die kleine Gruppe auf der Baustelle des Ruby Towers in Frankfurt-Niederrad. Schon die Fahrt mit dem Außenaufzug  hoch ins 18. Stockwerk machte Eindruck, der Ausblick von den künftigen Dachterrasse auch. 

Es folgte ein Rundgang von den oberen – noch im Rohbaustadium befindlichen – Maisonette-Wohnungen bis in die unteren Etagen mit ihren fertig tapezierten und gefliesten Apartments. So führte Manfred Martin den Schülern die baulichen Fortschritte vor Augen, erklärte Besonderheiten des Projekts und beantwortete Fragen der Schüler. Zum Beispiel, was in puncto Brandschutz alles getan werden musste, um den ehemaligen Büroturm zu einem Wohnhaus umwidmen zu können. Oder dass im Ruby Tower sämtliche Wohnungswände im Trockenbau entstanden sind. "Wieso haben die Wandplatten unterschiedliche Farben?", lautete nur eine der Schülerfragen. Manfred Martin erklärte, dass die blau ummantelten Platten besonders gut Schall absorbierten, etwa, wenn sich hinter der Wand Rohre befinden, während die grünen weniger feuchteempfindlich seien und sich deshalb vor allem für Küche und Bad eignen.

An den inneren Personenaufzügen und dem Treppenhaus erfuhren die Schüler, wie mittels Hochleistungspumpen sichergestellt wird, dass der Fluchtweg über das Treppenhaus auch im Falle eines Brandes rauchfrei bleibt. Zum Schluss posierten Moritz, Yousra, Merten, Lamia und Bent noch für ein Erinnerungsfoto in einem der insgesamt 150 Apartments, bevor sie beim Hinausgehen noch den Abstellraum für Kinderwagen inspizierten und sich schließlich auf den Rückweg Richtung Darmstadt machten.